Montag, 8. April 2013

#5

Ich war heute zur Abwechslung mal pünktlich. Leider ^^
Hab dann gleich netterweise mal erfahren, dass ich zu den gefühlten 50000 anderen Sachen auch noch ein Referat in Französisch halten darf. Diese oder nächste Woche. Klasse hat das natürlich ausgemacht, wie ich nicht da war und es wieder mal nicht für nötig befunden, es mir mitzuteilen.

Es wird mir mittlerweile schon richtig bewusst, dass ich nicht mal mehr drei Wochen habe, bis ich nicht mehr als Schülerin sondern schon als Maturakandidatin gelte. Ich finde das unglaublich toll. Ich habe dann nurnoch sechs Prüfungen und dann muss ich  nicht mehr in die Schule gehen. Zumindest hier nicht. Ich habe dann die ersten 13 Jahre hinter mir und hoffe einfach, dass ich eine Zukunft habe.

Am 13.6. werde ich dann sozusagen vor dem Nichts stehen. Ich werde weder eine Zusage (oder Absage?) von einer FH haben, noch wissen, was ich eigentlich mache. Derzeit gibt es für mich ehrlich gesagt keine richtige Möglichkeit. Studieren, wenn ich genommen wäre, wäre natürlich das Richtige. Aber ich überlege als Plan B/C vielleicht auch noch eine Krankenschwesterausbildung oder einen normalen Bürojob. Leider weiß ich nicht, ob ich es wirklich packe. Erstens wegen der Schmerzen und zweitens, weil ich teilweise schon echt empfindlich bin, was eklige Dinge angeht. Aber einen Versuch wäre es wert .. oder nicht?

Auf jeden Fall freue ich mich tierisch, dass ich bald meine Matura habe, andererseits ist es aber eine totale Belastung, dass ich derzeit eigentlich vor einem großen Nichts stehe und nicht weiß, was ich werde. Ich habe einfach keine Antwort auf die Frage, was aus mir wird. Ich will arbeiten, was machen, studieren und nicht zuhause herumgammeln und eine "Auszeit" nehmen. Das bin einfach nicht ich.

Ich will nicht vor einem Nichts stehen.

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